Glattstellen
Der Begriff "Glattstellen" hat mehrere Bedeutungen, wird aber stets im Zusammenhang mit Termingeschäften gebraucht. Wenn ein Händler an der Börse eingegangene Verpflichtungen durch ein Gegengeschäft gegenseitig aufhebt, so spricht man von "Glattstellen". Angenommen, es besteht eine offene Position zum Kauf oder Verkauf von Aktien zu einem bestimmten Termin. In diesem Fall kann durch den gegenläufigen Kauf oder Verkauf zum gleichen Termin diese Position geschlossen werden. Sie ist damit "glattgestellt". Ebenso benutzt man diesen Begriff, wenn der Verkäufer einer Option dieses Recht bereits vor Ablauf der Optionsfrist wieder zurückkauft. Damit sind seine Rechte ausgeglichen und "glattgestellt". Im Börsengeschehen verwendet man den Begriff "glattstellen" im Sinne vom Beenden von Spekulationsgeschäften zum Börsenschluss. In diesem Fall veräußern spekulative Anleger oder Daytrayder ihre Position vor Börsenschluss und stellen ihre Geschäfte damit glatt.